NEW ! Handgefertigter Schmuck, mein Geburtstag und passendes Herbstoutfit

Meine kleine Herbstkollektion für die Übergangszeit vom warmen Sommer zum kalten Winter habe ich mit einem schwarzen Strickmantel begonnen und mit einer weißen Leinentasche und einem Schürzenkleid ergänzt.

In der Kirchengasse im 7.Bezirk gibt es ein wundervolles, kleines Juweliergeschäft, Heinrich-Jewellery , wo Barbara Luger und Ihre Kollegin entzückenden Schmuck in Handarbeit herstellen. Ich bin eigentlich durch Zufall bei dem Geschäft „hängen geblieben“, weil mir die Auslage so gut gefallen hat, aber dann hat mich auch der Schmuck sofort in den Bann gezogen. Da unser traditioneller Trip nach Rom im Dezember wegen der CoVid-Pandemie und seinen Auswirkungen heuer nicht stattfinden wird, habe ich von meinem Mann statt dessen einen Silberring und 2 (Silber-)Armreifen (einer aus dunklem, oxydiertem Silber, der andere heller) als „Vorschuss“ zu meinem Geburtstag bekommen.


Und der Schmuck passt sehr, sehr gut zu meiner kleinen Herbstkollektion. Meine Freundinnen und Kolleginnen sind auch schon ganz neidisch, aber Sie wissen ja jetzt, wo Sie Schmuck in dem Stil bekommen können … und an die Männer: Weihnachten steht vor der Tür !

Obwohl mein Geburtstag eigentlich noch einen guten Monat entfernt ist, kann ich mich kaum von dem wunderschönen Silberstücken trennen ! Habe ich eigentlich schon gesagt, dass Barbara Luger eine ganz tolle Handwerkerin ist, die sich auch gerne Zeit nimmt und individuellen Kundenwünschen wann immer möglich gerne entgegenkommt. Ich hatte zum Beispiel den Ring ursprünglich in Gold gesehen, wollte Ihn aber – weil es zu meinen sonstigen Outfits besser passt – unbedingt in Silber: Innerhalb einer knappen Woche hat Sie mir den traumhaften Ring angefertigt ! Vielen Dank, noch einmal !

Hier noch ein paar Fotos vom kuscheligen Herbst-Strickmantel:

Von Monden und Sternen, Verspannung und Gesundheit

Traubenkernkissen

Kennt Ihr das auch ? Eine falsche Bewegung und schon ist ein Muskel beleidigt, meist im Nacken-Schulter-Bereich und wenn man nichts dagegen macht, wird es schnell immer ärger.

Ich habe immer warme Kirschsteinkissen aufgelegt, was die Muskeln rasch entspannt hat.Der Nachteil von Kirschsteinen ist aber, dass sie relativ groß sind und sich nicht so gut an die betroffenen Stellen anschmiegen. Durch viel herumprobieren bin ich aber draufgekommen, dass der gleiche heilsame Effekt auch mit Traubenkernen zu erreichen ist. Und die sind um einiges kleiner wie Kirschkerne und passen sich optimal an alle Körperstellen an.

Hier seht Ihr ein paar Aufnahmen vom Herstellungsprozess:

Es gibt sie in rot, türkis und grau – als Sterne oder Monde:

Einfach eine knappe Minute (oder weniger, auf keinen Fall mehr, sie werden verdammt schnell sehr heiß) in die Mikrowelle legen und dann auf die betroffene Körperregion legen.

Meine eigene kleine Yoga Rolle

Am Samstag hatte ich einen Yoga Workshop und die Corona Zeit verlangte nach eigenem Equipment. Ich hatte ja so ziemlich alles, was ich benötige, aber was gefehlt hat war eine kleine Yoga Rolle.

Also hab ich mich daran gemacht, eine zu produzieren und Alle haben Sie geliebt … könnte sofort für die Kundschaft welche produzieren, Nachfrage war spontan da 😉 … wenn es die Zeit zu lassen würde und ich schon mein Unternehmen gegründet hätte.

Aber ich wollte Euch eigentlich zeigen, wie ich sie gemacht habe:

Gefüllt habe ich Sie mit Wollkügelchen und Zirbenspänen, die Hülle ist aus Leinen.

Und so sieht sie fertig aus:

Ich verwende Sie aber nicht nur beim Yoga, sondern liebe sie auch beim Faulenzen.

Hurra, wieder Schule ! Mit Kreativität wieder zurück in den Schulalltag

Die Freundin meines Sohnes ist Volksschullehrerin und hat heuer eine 1.Klasse übernommen. Da das Homeschooling seit Beginn der Woche mehr oder weniger beendet ist, aber natürlich noch verschärfte Sicherheitsbedingungen einzuhalten sind, müssen die Kinder auch Mund-Nasen-Masken in den freien Bereichen der Schule tragen. Die Förderung der Kreativität der Kinder kam in den letzten Wochen wohl auch zu kurz.

Nachdem wir uns letzte Woche unterhalten haben, habe ich für die Kleinen weiße Masken hergestellt, die dann die Kiddies mit der „Frau Lehrerin“ mit Lebensmittelfarben individuell gestalten können.

Verwendet habe ich dafür – um auch der Nachhaltigkeit Genüge zu tun, alte Baumwollbettwäsche. Tip Top Qualität, aber als Bettwäsche nicht mehr zu gebrauchen.

Alter Baumwollstoff

So sah dass dann in der Herstellung aus:

Die Tochter unserer Nachbarin hat die erste Testmaske probegetragen, damit ich sicher sein konnte für diese Altersgruppe auch die richtigen Maße zu haben.

Eine Testmaske habe ich dann selbst bemalt:

Letzten Sonntag konnte ich dann 27 Masken für die Kinder übergeben.

Maria – „die Frau Lehrerin“ – hat dann schon mal probiert:

Und das haben die Kinder dann daraus gemacht:

Geburtstagsgeschenk

Schallplattenordner

Mein Mann hat Geburtstag und ich stehe wieder mal vor dem alljährlichen Problem: Was schenkt man jemand, der alles hat, was er braucht und bei den elektronischen Spielsachen, die er gerne hat, kann ich nie sagen, was gerade genau sein Nummer 1 Wunsch ist (außerdem ist’s meistens sauteuer).

Aber: Eines seiner Hobbies sind seine Schallplatten und seine 45″ er stecken in einem Ordner, die er von seinen Eltern geerbt hat (Plastik, schaut irgendwie nach 70er Jahre aus).

Also mache ich mich dran, etwas viel Schöneres zu basteln. Kurz nach einem Youtube Video gesucht, dass mir Tips beim Buchbinden gibt und dann ging es schon los.

Und das Endprodukt schaute dann so aus:

fast fertig 😉
Schallplattenordner
Aufbewahrung von 45″ Schallplatten

Eine Strickjacke … einmal ganz anders

Ich habe mich zuletzt an die Produktion einer Strickjacke gemacht, die wie ein Pullover getragen wird, aber viel einfacher zum An- und Ausziehen ist. Optimal für die Temperaturunterschiede in der Übergangszeit.

Befestigt wird sie ganz einfach mit einer Masche im Schulterbereich.

Das größte Lob für mich kam übrigens letzte Woche von einer wildfremden Frau, die im Supermarkt an mir vorbeiging und mir „schöne Jacke !“ zurief. Das gibt Kraft für mehr !

Ich hoffe sehr, dass Euch die Jacke genau so gut gefällt ! Liebe Grüße, gesund bleiben und bis bald mit neuen Ideen von mir.

Eine Traumtasche, meine Remarkable Big Bag

The Remarkable Big Bag

Da ich in letzter Zeit hauptsächlich damit beschäftigt war Nasen-Mund-Masken für Freunde und Bekannte zu produzieren, war der Drang groß mal wieder etwas für normale Zeit zu machen: Eine Tasche, wie ich sie gerne hätte, also eine Traumtasche.

Außen und Innen Baumwolle, grau und kleine pinke Details, wie Reissverschluß (den ich übrigens in den Uraltbeständen der Großmutter meines Mannes gefunden habe) und Nähte.

So schaut sie fertig aus, viele Details, wie zum Beispiel eine kleine Außentasche für Schlüssel, die Tasche ist natürlich auch oben mit Bändern verschließbar.

Und hier seht Ihr das erste Probetragen:

Also, sie ist schön genug, um am Abend damit auszugehen, geräumig genug, um alles für einen ganzen Tag dabei zu haben und groß genug, um – falls wir das wieder ohne Gefahr machen können – sie auch als Badetasche nutzen zu können.

Nasen-Mundschutz gegen die Corona – Verbreitung, Teil 2

Nachdem meine Schwiegermutter Ihre Vorräte geplündert und mir Ihre Restbestände an Gummibändern geschenkt hat, bekommt die (erweiterte) Familie doch auch noch einen handmachten Nasen-Mundschutz von fatto-da-k.

Die Freundin meines Sohnes hat sich den gestreiften Stoff gewünscht und mein Sohnemann als Metal-Fan natürlich die schwarze 😉

Wegen der vielen Nachfragen: Ich hätte wirklich gerne mehr produziert, aber nach wie vor ist es unmöglich zu vernünftigen Preisen Gummibänder zu erstehen. Zumindest habe ich jetzt ein Material, dass ich mir zukünftig auch auf Lager legen werde, auch wenn ich hoffe, es wird nicht wieder für so einen furchtbaren Anlass sein.

Bleibt gesund ! Das Licht am Ende des Tunnels ist bereits erkennbar 😉

Anti-Corona Mund-Nasen-Schutz

Was viele Andere handwerklich Begabten gemacht haben, habe ich natürlich auch gemacht: Ich habe mir den für den Einkauf verpflichteten Mundschutz selbst genäht.

Conclusio:

  1. Also, meine Lieblingstätigkeit wird das nicht werden
  2. Längeres Tragen ist seeehr gewöhnungsbedürftig
  3. Es gibt einfach nirgendwo Gummibanderln zu kaufen (genau einen Lieferanten aus Deutschland habe ich gefunden, aber „Lieferung ca. in 14 Tagen und € 25,– Liefergebühr“, nein danke ! – wenn jemand eine Quelle hat, bin für Tips dankbar)
  4. Wenn es unseren Mitmenschen hilft, nehmen wir das halt auch auf uns !

Man braucht dazu: etwas Stoff, etwas Draht (damit es bei der Nase besser hält) und Gummi zum befestigen an den Ohren.

STAY SAVE ! Abstand halten, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, Hände waschen und den Mundschutz für den Einkauf nicht vergessen !

Kathi mit Anti-Corona-Mundschutz
Kathi mit Anti-Corona-Mundschutz

Neues aus Altem schaffen – kreativ sein in Zeiten der Coronakrise

Bluse aus einem Schal

In Zeiten des Corona-Virus bedingter Isolation, ist es natürlich auch sehr schwer, Materialien für neue Produkte geliefert zu bekommen. Was macht man in so einem Fall ? Man schaut seine alten Sachen durch, ob sich nicht das ein oder andere Stück in etwas neues, ganz anderes verwandelt werden kann.

Bei mir war’s ein wunderschöner, großerSchal, den ich von einem Apulien Aufenthalt mitgebracht habe , den ich aber, weil er irgendwie farblich nie so richtig zu meinem Outfit gepasst hat, so gut wie nie getragen habe. Aber: 100 % reines Leinen ? So etwas lässt man doch nicht im Kleiderschrank versauern !

Aber für die Zeit nach Corona, würde sich eine Sommerbluse ganz gut machen, hab‘ ich mir gedacht. Also habe ich mich daran gemacht, eine Bluse aus einem Schal zu zaubern.

So sah der Schal aus:

Dann ging’s ans zerlegen:

Und dann wurde alles neu zusammengefügt:

Und so sieht das die neue Bluse jetzt aus:

Jetzt bleibt es nur mehr geduldig zu sein und die Krise gesund zu überstehen. Ich freue schon jetzt auf den ersten Sommerabend, wenn ich meine neue Bluse „zum Italiener“ ausführen kann !

Bleibt alle gesund !