Kleines Sommertäschchen

Er kommt …. der Sommer. Obwohl die Luft noch kühl ist, spührt man in der Sonne den kommenden Sommer. Und da es bald die ersten Lockerungsschritte bei den COVID Maßnahmen geben wird, dürfen wir auch wieder an Lokalbesuche oder einen Drink in unseren Lieblingsbars denken.

Für einen netten Abend zu Zweit oder im Freundeskreis muss man ja nicht immer „Zimmer, Küche, Kabinett“ mitschleppen und deswegen habe ich mich an die Arbeit gemacht und kleine Sommertäschchen kreiert. Natürlich in fröhlichen Sommerfarben. Leicht, stylisch und groß genug für die unverzichtbaren Dinge des Frauenlebens.

Und einmalig macht’s – das wahre Schmuckstück auf jedem Täschchen – ein alter, besonders schöner Knopf.

Die Täschchen passen natürlich auch super zu meinen luftig leichten Mohair Seidenwesten !

Lightweigt Mohair Seidenweste

Lightweight Mohair-Seidenweste

Ideal für die Reise nach den langen Monaten der Corona Einschränkungen. Wiegt nur 120 (!!!!) Gramm. Passt in jeden Koffer und lässt sich auch für alle Ausflüge ohne große Mühe in jede Handtasche packen.

Trotz dem kaum merkbaren Gewicht ist diese Weste kuschelig und warm. Die ideale Mischung: 70% Mohair und 30 % Seide.

Und die absolute Traumfarbe hat sie auch, „Rost“ passt sich nahtlos den neuesten Trends an.

Und es war gar nicht so leicht passende Perlmuttknöpfe zu finden:

Hier seht Ihr die Weste nochmal ergänzt um eine farblich dazupassende Tasche (natürlich auch von fatto-da-k).

Auch Standard FFP-2 Masken müssen nicht fad aussehen

Nachdem es nahezu nur einfärbige FFP2 Masken zu kaufen gibt habe ich mir meine weißen Standardmasken selbst bedruckt. Schützt vor Verwechslungsgefahr und schaut nicht so einfallslos aus:

Benutzt habe ich Lebensmittelfarben, die Muster stammen von indischen Stempel, die ich vor längerer Zeit in einem Möbelgeschäft erstanden habe.

Der Strand ruft ! Die neue Sommertasche aus gehäkeltem Haushaltsspagat will das Meer sehen !

Neue Sommertasche

Warnung ! Es ist eine Heidenarbeit, diese Tasche zu häckeln, aber dafür ist das Hauptmaterial leicht zu bekommen und billig. Während des Bingewatchings aller „Friends“ Folgen via Netflix konnten meine Hände nicht untätig bleiben und so habe ich begonnen eine alte Idee von mir in die Tat umzusetzen. Ich habe aus gewöhnlichem Spagat eine Tasche gehäckelt, die sich hervorragend als Strandtasche, aber auch für den täglichen Gebrauch eignet.

Ergänzt habe ich sie dann in meinem Atelier um einen Innenstoff aus Baumwolle inklusive einer Ziptasche für Schlüssel oder Ähnlichem. Dann wurde die Tasche auch noch mit Lederriemen aus Rindsleder vom Lederkrämer ergänzt.

Und so schaut das fertige Produkt aus:

Wintermantel, Teil 2 – Die Produktionsvariante

Endlich konnte ich wieder Material einkaufen und schon war ich an der Umsetzung. Unten seht Ihr einige Fotos der Arbeitsschritte.

Obermaterial ist eine Wollmischung, die Kaputze ist mit Leinen gefüttert, der Rest mit der schönen gelben Futterseide. Die Knöpfe stammen aus meinem Bestand langjährig gesammelter Stücke (viele Erbstücke von Omas und Tanten).

Mein Logo ist auch eingenäht

Und hier seht Ihr den fertigen Mantel, der auch in der Übergangszeit noch gute Dienste leistet.

Wiederbelebung einer alten Drucktechnik

Eine Technik, die die Meisten noch aus der Schulzeit kennen werden, ist der Kartoffeldruck. Aus Kartoffeln wird eine Art Stempel angefertigt. Die Kartoffeln werden glatt abgeschnitten und dann mit einem scharfen Messer geschnitzt. Mit Hilfe von Stofffarben werden die Muster dann auf Stoff gedruckt.

In meinem Fall war das mehrere Einkauftaschen, die ich zu Weihnachten verschenkt habe:

Da uns wahrscheinlich noch einige „Lockdown Tage“ bevorstehen werden, ist das etwas, das man auch mit jüngeren Kindern machen kann, denen das zumeist sehr viel Spaß macht.

Es kann durchaus mit Farben und Mustern experimentiert werden, man kann das auch gut auf weißem Papier ausprobieren. Ist nicht teuer und macht viel Spaß !

Tip: Legt Euch unbedingt Papier oder etwas Abwaschbares unter, wenn Ihr mit dem Drucken beginnt 😉

Wintermantel, Teil 1 Preproduction

Wintermantel aus Schurwolle

Der Dezember nahte und auch der 2.Lockdown. Das hieß ich hatte viel Zeit vor mir, einen neuen Schnitt für einen neuen Wintermantel auszuprobieren. Ein Wintermantel mit Kapuze sollte es werden. Als Stoff habe ich hab mir eigentlich einen Wollstoff mit Fischgrätmuster vorgestellt, wollte es aber vorher mit einem etwas billigeren Stoff ausprobieren. Also noch schnell zum Komolka auf der Mariahilferstraße, wo ich einen kuscheligen Stoff aus Schurwolle gefunden habe, der preislich für meinen Versuch gut herhalten konnte.

Damit konnte es auch schon losgehen: Schnitt gesucht, Stoff zugeschnitten:

Danach kam der mühsamste Teil, das Innenfutter (Leinen und Futterseide aus meinen Beständen) zurecht schneiden und einnähen. Und nicht zu vergessen: Das Logo anbringen.

Dann die Knopflöcher und Knöpfe (die ich aus meiner großen Knopfsammlung genommen habe, weswegen sie auch etwas „kunterbunt“ zusammengemixt aussehen … für den „echten“ Mantel werde ich noch nach schönen, neuen suchen).

Das Endergebnis ist eigentlich cool geworden, oder ?

NEW ! Handgefertigter Schmuck, mein Geburtstag und passendes Herbstoutfit

Meine kleine Herbstkollektion für die Übergangszeit vom warmen Sommer zum kalten Winter habe ich mit einem schwarzen Strickmantel begonnen und mit einer weißen Leinentasche und einem Schürzenkleid ergänzt.

In der Kirchengasse im 7.Bezirk gibt es ein wundervolles, kleines Juweliergeschäft, Heinrich-Jewellery , wo Barbara Luger und Ihre Kollegin entzückenden Schmuck in Handarbeit herstellen. Ich bin eigentlich durch Zufall bei dem Geschäft „hängen geblieben“, weil mir die Auslage so gut gefallen hat, aber dann hat mich auch der Schmuck sofort in den Bann gezogen. Da unser traditioneller Trip nach Rom im Dezember wegen der CoVid-Pandemie und seinen Auswirkungen heuer nicht stattfinden wird, habe ich von meinem Mann statt dessen einen Silberring und 2 (Silber-)Armreifen (einer aus dunklem, oxydiertem Silber, der andere heller) als „Vorschuss“ zu meinem Geburtstag bekommen.


Und der Schmuck passt sehr, sehr gut zu meiner kleinen Herbstkollektion. Meine Freundinnen und Kolleginnen sind auch schon ganz neidisch, aber Sie wissen ja jetzt, wo Sie Schmuck in dem Stil bekommen können … und an die Männer: Weihnachten steht vor der Tür !

Obwohl mein Geburtstag eigentlich noch einen guten Monat entfernt ist, kann ich mich kaum von dem wunderschönen Silberstücken trennen ! Habe ich eigentlich schon gesagt, dass Barbara Luger eine ganz tolle Handwerkerin ist, die sich auch gerne Zeit nimmt und individuellen Kundenwünschen wann immer möglich gerne entgegenkommt. Ich hatte zum Beispiel den Ring ursprünglich in Gold gesehen, wollte Ihn aber – weil es zu meinen sonstigen Outfits besser passt – unbedingt in Silber: Innerhalb einer knappen Woche hat Sie mir den traumhaften Ring angefertigt ! Vielen Dank, noch einmal !

Hier noch ein paar Fotos vom kuscheligen Herbst-Strickmantel:

Von Monden und Sternen, Verspannung und Gesundheit

Traubenkernkissen

Kennt Ihr das auch ? Eine falsche Bewegung und schon ist ein Muskel beleidigt, meist im Nacken-Schulter-Bereich und wenn man nichts dagegen macht, wird es schnell immer ärger.

Ich habe immer warme Kirschsteinkissen aufgelegt, was die Muskeln rasch entspannt hat.Der Nachteil von Kirschsteinen ist aber, dass sie relativ groß sind und sich nicht so gut an die betroffenen Stellen anschmiegen. Durch viel herumprobieren bin ich aber draufgekommen, dass der gleiche heilsame Effekt auch mit Traubenkernen zu erreichen ist. Und die sind um einiges kleiner wie Kirschkerne und passen sich optimal an alle Körperstellen an.

Hier seht Ihr ein paar Aufnahmen vom Herstellungsprozess:

Es gibt sie in rot, türkis und grau – als Sterne oder Monde:

Einfach eine knappe Minute (oder weniger, auf keinen Fall mehr, sie werden verdammt schnell sehr heiß) in die Mikrowelle legen und dann auf die betroffene Körperregion legen.

Meine eigene kleine Yoga Rolle

Am Samstag hatte ich einen Yoga Workshop und die Corona Zeit verlangte nach eigenem Equipment. Ich hatte ja so ziemlich alles, was ich benötige, aber was gefehlt hat war eine kleine Yoga Rolle.

Also hab ich mich daran gemacht, eine zu produzieren und Alle haben Sie geliebt … könnte sofort für die Kundschaft welche produzieren, Nachfrage war spontan da 😉 … wenn es die Zeit zu lassen würde und ich schon mein Unternehmen gegründet hätte.

Aber ich wollte Euch eigentlich zeigen, wie ich sie gemacht habe:

Gefüllt habe ich Sie mit Wollkügelchen und Zirbenspänen, die Hülle ist aus Leinen.

Und so sieht sie fertig aus:

Ich verwende Sie aber nicht nur beim Yoga, sondern liebe sie auch beim Faulenzen.