fatto-da-k startet: Die Philosophie

2 Pinien

Diesen Sommer habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, was mir wichtig ist und welcher Blick auf die Dinge die Arbeit in meinem kleinen Atelier bestimmen wird.

Ein bisschen mehr Klarheit kam dann im Urlaub in der Fattoria San Martino in Montepulciano in der Toscana. Seele baumeln lassen im wunderschönen Garten der Fattoria, frühstücken mit herrlichem Ausblick und interessante Gespräche mit der Besitzerin Karin Lijftogt, die lange Jahre in der Modebranche in Mailand gearbeitet hat, haben den Fokus, der den Rahmen für meine Tätigkeiten bilden soll, ein wenig erkennbarer  gemacht

  • Die Rohstoffe für meine Produkte werde ich nach Qualität beurteilen und wenn möglich in unmittelbarer Nähe kaufen –  bevorzugt natürlich meinem Heimatbezirk Favoriten und in Wien, was – sind wir realistisch – oft nicht möglich sein wird, in Österreich oder zumindest in der EU. Aber auch „aus Alt mach Neu“ wird immer wieder ein Thema sein.
  • Alle Produkte werden von mir handgefertigt
  • Egal ob Pullover, Jacken, Taschen, Geschenkartikel oder anderes: Es sollen Produkte sein, an denen sich meine Kunden lange erfreuen.

Definitiv bin ich eine Anhängerin der slow-fashion Bewegung.

Was mein Unternehmen absolut nicht sein soll, habe ich erst kürzlich in einer Dokumentation im ORF II gesehen. Unter dem Titel „Fast-Fashion“ (2 Dokus / 06.09.2021 – ORFIII – Themenmontag „Der Modewahnsinn – Fast Fashion in Österreich + Fast Fashion – die dunkle Welt der Billigmode“) wurde gezeigt, unter welchen Bedingungen bekannte, große Modekonzerne heute Bekleidung herstellen. 65.000 Modelle im Jahr, die von der Mehrheit der Konsumenten gar nicht oder nur einmalig getragen werden, menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung und Verschwendung von wertvollen Rohstoffen – unglaublich.

Natürlich kann ich die Welt nicht verändern, aber in meinem Rahmen und Umfeld möchte ich dazu beitragen, kooperativ und umweltbewusst zu arbeiten und schöne Produkte herstellen, an denen ihr sehr lange, viel Freude haben werdet.

Pasta al Pomodoro – come si fa in italia

Im Frühling waren Wolfgang und ich im Pastakochkurs bei Alessandra („a modo mio“). Gemeinsam mit Alessandra haben wir unsere erste Pasta selbst gemacht, Soßen dazu gekocht und in mehreren Gängen ganz viel gegessen – Ein ganz toller Nachmittag mit liebevoller Betreuung !

Zugegeben, Pasta habe ich zu Hause noch nicht selbst gemacht.  Aber als ich am Samstag am  Bauernmarkt im Zehnten (Wien, 10. Bezirk / Favoriten) ganz viele, schöne, reife Gärtnertomaten gesehen habe, ist mir das Rezept für die Tomatensoße von Alessandra (sie hat uns gezeigt, wie man das in Italien macht) wieder eingefallen.  

Gekauft habe  ich 6 kg Tomaten, ein paar Zwiebel, Basilikum, Olivenöl und Salz hatte ich zu Hause – mehr braucht man nicht!

Paradeiser vom Bauernmarkt in Favoriten

….nur ein bisschen Zeit. Paradeiser schälen, Kerne rausschneiden, alles in einen Topf geben, geschälte Zwiebelhälften und ein Bund Basilikum, Salz und Olivenöl dazu und 2 Stunden Geduld, bis die Flüssigkeit verkocht ist. Zum Schluss die Zwiebel und das Basilikum wieder rausnehmen und die Paradeiser zerdrücken, noch ein bisschen Salz uns Olivenöl dazu – fertig!

Die fertige Soße habe ich in ausgekochte kleine Flaschen gefüllt – für später. …..und im Herbst, wenn wir uns schon wieder nach dem Geruch von Sommer und Italien sehnen, machen Wolfgang und ich wieder Pasta al Pomodoro – dann aber mit selbst gemachter Pasta !

tataaaa !
Reserven für später 😉

Apropos: Alessandra macht immer wieder die verschiedensten Kochkurse, schaut Euch Ihre Homepage und Ihre Instagram-Seite an oder jeden Dienstag im Studio 2 auf ORF2 um 17:30 Uhr.

Aufregende Neuigkeiten – die Firmengründung steht bevor !

Ich habe jetzt länger nichts Neues mehr von mir gepostet. Das lag aber nicht daran, dass mir die Ideen ausgegangen sind oder der Spaß am kreativen Arbeiten abhanden gekommen ist, sondern dass wir etwas früher wie geplant die Firmengründung angegangen sind. Viele Dinge sind geklärt, aber es steckt noch Einiges an harter Arbeit hinter diesem aufregenden, neuen Lebensabschnitt.

Mit Oktober wird es soweit sein und die ersten Produkte werden sich – vor allem – um den Winter und die kalte Jahreszeit drehen.

Natürlich alles handgemacht!

Die bisherigen Reaktionen auf meine Produkte hat uns dazu gebracht, schneller wie geplant die Gründung anzugehen. Und natürlich sind wir aufgeregt wie die Sachen in der „echten Wirtschaft“ ankommen werden.

Versprechen kann ich euch, dass wir für hochwertige Rohstoffe und qualitativ hochwertige Ausfertigung stehen und – wo möglich – auf Regionalität setzen werden.

Eine kleine Rundschau durch mein im Umbau befindliches Atelier

Pasta Asparago – Pasta mit Spargel

Pasta mit frischem Spargel

Spargelzeit ! jedes Jahr bekommen wir frisch gestochenen grünen Spargel aus Münchendorf – danke an meine lieben Schwiegereltern ! – direkt nach Hause geliefert.

Ich liebe Pasta und koche gerne Gerichte, die schnell gemacht sind. Diese Pasta mit Spargel ist im Handumdrehen gekocht. Mit genauen Mengenangaben hab` ich`s nicht so – wenn ihr gute Zutaten verwendet, ist das nicht so wichtig, weil dann schmeckst sowieso.

Ihr benötigt:

  • Pasta
  • Knoblauch, klein geschnitten
  • Bauchspeck, in Streifen geschnitten
  • getrocknete Tomaten, in Streifen geschnitten
  • Parmesan, frisch gerieben
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Kochwasser für die Nudeln aufstellen. Wichtig! die „Soße“ wartet immer auf die Pasta – niemals umgekehrt! Achtet also drauf, daß ihr mit dem Spargel fertig seid bevor die Nudeln al dente sind.

Speck in Streifen schneiden und extra in einer Pfanne knusprig braten – beiseite stellen.

Spargel in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit Olivenöl anbraten, salzen, den Knoblauch nach 2-3 Minuten dazugeben und weitere 2-3 Minuten braten.

Sobald die Pasta al dente gekocht ist, abseihen, (mit einem kleinen Heferl vorher ein wenig Kochwasser ausschöpfen und beiseite stellen) in der Pfanne mit dem Spargel mischen, die getrockneten Tomatenstückchen unterrühren, kosten und bei Bedarf salzen. Wenn ihr das Gefühl habt, dass alles zu trocken ist, ein bisschen vom beiseite gestellten Kochwasser unterrühren.

Mit dem knusprigen Speck und Parmesan im Teller anrichten, frisch geriebenen Pfeffer drauf – fertig !

Wide White Summer Blouse

Der Sommer rückt – gottseidank -näher und natürlich braucht man ein passendes Outfit. Da für Juli bereits wieder ein Romaufenthalt geplant ist und wir im einem der schönsten Hotels Roms mit der atemberaubendsten Rooftop Bar der Stadt absteigen werden, gehört auch das passende Outfit dazu. Wir wollen ja nicht unter den ganzen schönen Italienerinnen und Italienern ungut auffallen 🙂

Hier seht Ihr einige Fertigungsschritte. Die Knöpfe sind übrigens alte Wäscheknöpfe, sogenannte Zwirnknöpfe.

Hier das fertige Produkt: Bequem, leicht, wunderschön und „very white, very italian“, wie unsere Freunde in Rom zu sagen pflegen:

Ach ja, eine Kapuze hat sie auch 😉

Geburtstagsgeschenk oder die Rom Reisebox

Und wieder einmal musste ich mir überlegen, was ich meinem Mann zum Geburtstag schenke. Er hatte wie immer keine Wünsche und ich musste mir wieder etwas überlegen.

Aber 2 Dinge weiss ich: Er liebt Rom, selbstgebastelte Dinge von mir und alles, was mit Schreibsachen, Heften, etc. zu tun hat. Und nachdem wir bereits ein Jahr nicht mehr in Rom waren wurde es eine „Rom Reisebox“.

Erst wurde ein dünner, brauner Karton mit einem Romplan bedruckt, für die Hülle des Notizheftes, die Seiten zurechtgeschnitten und dann das Heftchen gebunden.

Zum Aufbewahren von Rechnungen und Erinnerungsstücken hab ich ein kleines graues Leinensackerl genäht.

Und zu guter letzt kamen auch noch Rom Ansichtskarten zum altmodischen Verschicken mit der Post dazu.

Damit das Ganze noch professioneller aussieht, habe ich auch noch eine Kartonbox gebastelt, um das Ganze einschlichten zu können.

Das Erinnerungsstücke Sackerl
Die Postkarten
Das Notizheftchen

Ach ja, das Notizheft hat auch auf den inneren Seiten ganz blass den Romplan hinterlegt !

Es war auf jeden Fall ein toller Erfolg, ich hätte Ihn nicht glücklicher machen können 🙂

Kleines Sommertäschchen

Er kommt …. der Sommer. Obwohl die Luft noch kühl ist, spührt man in der Sonne den kommenden Sommer. Und da es bald die ersten Lockerungsschritte bei den COVID Maßnahmen geben wird, dürfen wir auch wieder an Lokalbesuche oder einen Drink in unseren Lieblingsbars denken.

Für einen netten Abend zu Zweit oder im Freundeskreis muss man ja nicht immer „Zimmer, Küche, Kabinett“ mitschleppen und deswegen habe ich mich an die Arbeit gemacht und kleine Sommertäschchen kreiert. Natürlich in fröhlichen Sommerfarben. Leicht, stylisch und groß genug für die unverzichtbaren Dinge des Frauenlebens.

Und einmalig macht’s – das wahre Schmuckstück auf jedem Täschchen – ein alter, besonders schöner Knopf.

Die Täschchen passen natürlich auch super zu meinen luftig leichten Mohair Seidenwesten !

Lightweigt Mohair Seidenweste

Lightweight Mohair-Seidenweste

Ideal für die Reise nach den langen Monaten der Corona Einschränkungen. Wiegt nur 120 (!!!!) Gramm. Passt in jeden Koffer und lässt sich auch für alle Ausflüge ohne große Mühe in jede Handtasche packen.

Trotz dem kaum merkbaren Gewicht ist diese Weste kuschelig und warm. Die ideale Mischung: 70% Mohair und 30 % Seide.

Und die absolute Traumfarbe hat sie auch, „Rost“ passt sich nahtlos den neuesten Trends an.

Und es war gar nicht so leicht passende Perlmuttknöpfe zu finden:

Hier seht Ihr die Weste nochmal ergänzt um eine farblich dazupassende Tasche (natürlich auch von fatto-da-k).

Auch Standard FFP-2 Masken müssen nicht fad aussehen

Nachdem es nahezu nur einfärbige FFP2 Masken zu kaufen gibt habe ich mir meine weißen Standardmasken selbst bedruckt. Schützt vor Verwechslungsgefahr und schaut nicht so einfallslos aus:

Benutzt habe ich Lebensmittelfarben, die Muster stammen von indischen Stempel, die ich vor längerer Zeit in einem Möbelgeschäft erstanden habe.

Der Strand ruft ! Die neue Sommertasche aus gehäkeltem Haushaltsspagat will das Meer sehen !

Neue Sommertasche

Warnung ! Es ist eine Heidenarbeit, diese Tasche zu häckeln, aber dafür ist das Hauptmaterial leicht zu bekommen und billig. Während des Bingewatchings aller „Friends“ Folgen via Netflix konnten meine Hände nicht untätig bleiben und so habe ich begonnen eine alte Idee von mir in die Tat umzusetzen. Ich habe aus gewöhnlichem Spagat eine Tasche gehäckelt, die sich hervorragend als Strandtasche, aber auch für den täglichen Gebrauch eignet.

Ergänzt habe ich sie dann in meinem Atelier um einen Innenstoff aus Baumwolle inklusive einer Ziptasche für Schlüssel oder Ähnlichem. Dann wurde die Tasche auch noch mit Lederriemen aus Rindsleder vom Lederkrämer ergänzt.

Und so schaut das fertige Produkt aus: