Nasen-Mundschutz gegen die Corona – Verbreitung, Teil 2

Nachdem meine Schwiegermutter Ihre Vorräte geplündert und mir Ihre Restbestände an Gummibändern geschenkt hat, bekommt die (erweiterte) Familie doch auch noch einen handmachten Nasen-Mundschutz von fatto-da-k.

Die Freundin meines Sohnes hat sich den gestreiften Stoff gewünscht und mein Sohnemann als Metal-Fan natürlich die schwarze 😉

Wegen der vielen Nachfragen: Ich hätte wirklich gerne mehr produziert, aber nach wie vor ist es unmöglich zu vernünftigen Preisen Gummibänder zu erstehen. Zumindest habe ich jetzt ein Material, dass ich mir zukünftig auch auf Lager legen werde, auch wenn ich hoffe, es wird nicht wieder für so einen furchtbaren Anlass sein.

Bleibt gesund ! Das Licht am Ende des Tunnels ist bereits erkennbar 😉

Anti-Corona Mund-Nasen-Schutz

Was viele Andere handwerklich Begabten gemacht haben, habe ich natürlich auch gemacht: Ich habe mir den für den Einkauf verpflichteten Mundschutz selbst genäht.

Conclusio:

  1. Also, meine Lieblingstätigkeit wird das nicht werden
  2. Längeres Tragen ist seeehr gewöhnungsbedürftig
  3. Es gibt einfach nirgendwo Gummibanderln zu kaufen (genau einen Lieferanten aus Deutschland habe ich gefunden, aber „Lieferung ca. in 14 Tagen und € 25,– Liefergebühr“, nein danke ! – wenn jemand eine Quelle hat, bin für Tips dankbar)
  4. Wenn es unseren Mitmenschen hilft, nehmen wir das halt auch auf uns !

Man braucht dazu: etwas Stoff, etwas Draht (damit es bei der Nase besser hält) und Gummi zum befestigen an den Ohren.

STAY SAVE ! Abstand halten, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, Hände waschen und den Mundschutz für den Einkauf nicht vergessen !

Kathi mit Anti-Corona-Mundschutz
Kathi mit Anti-Corona-Mundschutz

Neues aus Altem schaffen – kreativ sein in Zeiten der Coronakrise

Bluse aus einem Schal

In Zeiten des Corona-Virus bedingter Isolation, ist es natürlich auch sehr schwer, Materialien für neue Produkte geliefert zu bekommen. Was macht man in so einem Fall ? Man schaut seine alten Sachen durch, ob sich nicht das ein oder andere Stück in etwas neues, ganz anderes verwandelt werden kann.

Bei mir war’s ein wunderschöner, großerSchal, den ich von einem Apulien Aufenthalt mitgebracht habe , den ich aber, weil er irgendwie farblich nie so richtig zu meinem Outfit gepasst hat, so gut wie nie getragen habe. Aber: 100 % reines Leinen ? So etwas lässt man doch nicht im Kleiderschrank versauern !

Aber für die Zeit nach Corona, würde sich eine Sommerbluse ganz gut machen, hab‘ ich mir gedacht. Also habe ich mich daran gemacht, eine Bluse aus einem Schal zu zaubern.

So sah der Schal aus:

Dann ging’s ans zerlegen:

Und dann wurde alles neu zusammengefügt:

Und so sieht das die neue Bluse jetzt aus:

Jetzt bleibt es nur mehr geduldig zu sein und die Krise gesund zu überstehen. Ich freue schon jetzt auf den ersten Sommerabend, wenn ich meine neue Bluse „zum Italiener“ ausführen kann !

Bleibt alle gesund !

2020 – Kreativität in Zeiten des Coronavirus

Da mich mein Brotberuf, ich arbeite in der Verwaltung eines Altersheimes, sehr auf Trab hält, kommt derzeit die Kreativität etwas zu kurz.

Aber kaum habe ich ein paar Minuten zum verschnaufen verspüre ich den Drang etwas zu erschaffen.

Seit Anfang des Jahres spiele ich schon mit dem Gedanken auch wieder mehr zu zeichnen, etwas, was ich seit meinen Tagen in der Modeschule Hetzendorf eigentlich nicht mehr gemacht habe. So als Auffrischung hatte ich auch eigentlich bereits an der Volkshochschule Favoriten einen Aktzeichen-Workshop gebucht gehabt. Leider hatte ConVid-19 etwas dagegen.

Aber wie ich letztens beim Frühstück gesessen bin, hat es mich aber „übermannt“ und ich habe einfach so vor mich hin gekritzelt. Das Ergebnis seht Ihr hier. Ist mal etwas anderes …

Bleibt gesund !

Neue Leinentaschen – klein und groß

In der Auslage

Eine ganz liebe Freundin, die ein entzückendes kleines Geschäft für Gebrauchskunst in der Penzinger Nisselgase hat, Allerhand, was Handwerk kann , hatte noch einen schönen Leinenstoff, den Sie gerne verarbeitet gehabt hätte. Sie hat sich von mir also eine Tasche gewünscht. Geworden sind es dann 2, eine kleine und eine große. Mit vielen Innentaschen für die notwendigen Kleinigkeiten des Frauenlebens. Als Innenfutter habe ich Restbeständen der Großmutter meines Mannes verwendet, weil es so gut dazu gepasst hat.

Erst die Träger anfertigen und dann das Leinen für die beiden Taschen zurecht schneiden. Dann das Innenleben aus Stoff zuschneiden. Und zu guter Letzt die Träger gut vernähen und auch die Taschen sorgsam zusammen nähen.

Es wird weiter gefilzt

Meine Kollegin Alma und ich haben eine weitere Filzsession eingelegt.

Ich habe mich an ein Brillenetui gemacht:

Alma wiederum hat ein blaues Krimskramstäschchen gebastelt:

Hier seht Ihr nochmal beide Stücke zusammen:

Verpackungsidee

Für die Verpackung eines Geburtstagsgutscheins habe ich mir etwas ganz besonderes einfallen lasse: Der eigentliche Gutschein wurde auf Transparentpapier gedruckt, der dann als „Teebeutel“ (natürlich selbst gemacht) verkleidet wurde.

Das ganze wurde – es ging um einen Gutschein für ein gemeinsames Frühstück – zusammen mit wohlriechenden Kaffeebohnen und kleinen Zuckerstückchen in ein Einsiedeglas gesteckt.

Ich hoffe, meine Idee gefällt Euch 🙂

26 Knopflöcher

Eine Merino-Strickjacke für einen Abend in Eleganz

Viel Handarbeit steckt in dieser Strickjacke. Jedes der 26 (kleinen) Knopflöcher musste handgenäht werden. Dazu habe ich beim Wiener Knopfkönig in der Pernersdorfer 25 (gleich beim Viktor Adler Markt) die perfekten Knöpfe gefunden. Ein unschätzbar wertvolles Geschäft für den „Handwerker“ im Modebereich.

Die einzelnen Arbeitsschritte könnt Ihr hier sehen:

Und so schaut die fertige Jacke aus:

Heilpflanzenbilder: Thymian, Lavendel und Salbei

Im Sommer habe ich eine Menge Pflanzen im Salzkammergut gesammelt und getrocknet. Mein Mann hat mir dann 2 Blumenpressen gebaut, mit denen ich die Pflanzen gepresst habe.

Für die Blumenbilder habe ich bei Indigoexpress wunderschöne,tiefe Bilderrahmen gekauft (dort gibt es auch ganz traumhafte Möbel ! ).

Die getrockneten und gepressten Pflanzen wurden dann mit der Hand auf dickes, weißes Zeichenpapier genäht.

So sieht das Ganze dann fertig aus:

Übrigens, wer sich für Heilkräuter und deren Wirkung interessiert findet unter Kräuter-Buch.de eine recht ausführliche Beschreibung der einzelnen Wirkungsgebiete.

Für die 3 von mir gewählten Pflanzen eine kurze Beschreibung:

Thymian (Thymus vulgaris)

vielseitiges Heil- und Gewürzkraut. Mit seinem unverkennbarem Geschmack würzt es zahlreiche mediterrane Speisen. Die Pflanze gilt als ein hervorragendes Heilkraut, das u.a. Erkältungskrankheiten, Husten und Magenbeschwerden durch seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften lindern kann

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Wohlriechende Pflanze mit violetten Blüten ziert viele Balkone, Gärten und Fensterbänke. Als Heilkraut lindert er viele Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Nervenschwäche oder Migräne. Auch in der Küche lassen sich Blätter und Blüten für viele Gerichte verwenden.

Salbei (Salvia officinalis)

Der Echte Salbei (Salvia officinalis) zählt zu den ältesten bekannten Heilpflanzen überhaupt. Heute ist der Salbei als universelles Heilkraut gegen viele Beschwerden unverzichtbar in der Naturheilkunde. Neben seiner Heilkraft ist der Salbei auch bekanntes und beliebtes Gewürzkraut der mediterranen Küche und wird u.a. für Saltimbocca, Entrecote oder Antipasti verwendet.